«Die Gedas-Übernahme und der Rahmenvertrag mit dem VW-Konzern sind Meilensteine auf dem Weg zur Internationalisierung und wichtige Elemente der Wachstumsstrategie der Deutschen Telekom», so Pauly. «Wir investieren in unser Kerngeschäft, um das Potenzial für profitables Wachstum in der Zukunft zu steigern und T-Systems auf die vor uns liegenden Wettbewerbsherausforderungen vorzubereiten.» Am 26. März 2013 kündigt der neue CEO von T-Mobile USA, John Legere, eine neue Strategie an: Das Unternehmen wird den Plan «Simple Choice» anbieten, der vertragsfrei ist und radikal vereinfachte Tarife bietet. Die Strategie ist Teil der Marketingkampagne «Un-carrier» von T-Mobile. Das Unternehmen baut weiter auf dieser Strategie auf, die spektakulär erfolgreich ist und bis heute geblieben ist. So hat T-Mobile US allein im Jahr 2013 4,4 Millionen neue Kunden (Kundenstamm Ende 2012: 33,4 Millionen). Seitdem hat T-Mobile US in 28 aufeinanderfolgenden Quartalen über eine Million neue Kunden pro Quartal hinzukommen, und sein Kundenstamm beträgt mittlerweile über 84 Millionen. Mit diesem Wachstum ist T-Mobile US der am schnellsten wachsende Mobilfunkbetreiber in den USA. Die Untersuchung, über die zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtete, beruht auf dem Verdacht, dass Telekom-Führungskräfte angeboten haben, ihren Sponsoringvertrag mit den Wolfsburgern zu verlängern, wenn Volkswagen, der Eigentümer des Teams, Serviceverträgen im Wert von mehreren hundert Millionen Euro zustimmte. Die Deutsche Telekom ist eines der ersten deutschen Unternehmen, das Mitarbeitern, die neue Teilzeitverträge unterzeichnen, Rückkehrrechte gewährt. Ab Januar 2014 ermöglichen solche «garantierten Rückkehrrechte» Teilzeitbeschäftigten, bestehende Teilzeitarbeitsregelungen vorzeitig zu kündigen, um zu ihrem ursprünglichen Kontingent an Wochenarbeitszeit zurückzukehren. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen mehrere hochrangige Mitarbeiter von Volkswagen und der Deutschen Telekom wegen Korruptionsverdachts im Zusammenhang mit dem Wolfsburger Fußballteam und eines Sponsorenvertrages. Anfang des Monats hat die DHL Express Vertriebs GmbH & Co.

OHG ihre IT- und Netzwerktechnologie an T-Systems ausgelagert. Der Vertrag sieht die Wartung von rund 8.000 Arbeitsplätzen, 500 Servern und 50 zentralen Anwendungen vor. Darüber hinaus wird T-Systems rund 300 DHL-Standorte in ein gemeinsames Datennetz integrieren. Zu den Dienstleistungen gehören mehr als das Server- und Datenmanagement, d. h. Speicher, Backup und Recovery. Die Verantwortung von T-Systems erstreckt sich auch auf die IT-Sicherheitsoperationen für den Schutz von Servern, Netzwerken und Daten durch Volkswagen. Darüber hinaus gibt es die Bereiche E-Mail und Middleware, Job- und Asset Management sowie LAN- und WAN-Netzwerke an den Standorten.

T-Systems betreibt mehr als 2.000 virtuelle Server und mehr als 6.000 LAN- und 400 WAN-Komponenten. Und die Zahl der Systeme und Dienstleistungen wird nach gegenseitigen Erwartungen während der Vertragslaufzeit bis 2023 weiter zunehmen. Ein Team von 350 Experten ist über den ganzen Kontinent verteilt, um die Verfügbarkeit einer robusten IT- und Netzwerkinfrastruktur für Volkswagen rund um die Uhr sicherzustellen.